• Al Xey

Üben ist nicht gleich Üben


Das Thema „Üben“ ist immer aktuell. Denn genau so WIE Du übst, wirst Du auf dem Instrument klingen!

Ein Beispiel aus meinem Unterricht: Ein Schüler sollte 5 Minuten lang selbständig üben. Diese Zeit hat er für das Durchspielen eines Stückes genutzt. Alle wesentlichen Fehler wie: unsauber greifen, unkoordiniert wechseln, ungleichmäßig spielen uvm. wurden ignoriert.

Was passiert wenn man mehrere Wochen so „übt“? Verschwinden die Fehler von allein? Nein. Sie werden ja geübt. Denn alles was man wiederholt, wird so gespeichert WIE man es wiederholt!

Die Fehler dürfen also nicht ignoriert werden. Das ist schon mal eine wichtige Erkenntnis! :) Allerdings sollte man auch nicht versuchen sich gleichzeitig mit allen Fehlern zu beschäftigen, sonst verliert man schnell den Überblick und wird überfordert.

Wie man da am besten vorgeht, verrate ich im nächsten Artikel.

Eine sehr gute

Möglichkeit sein Spiel zu analysieren und zu verbessern ist sich aufzunehmen. Mit einem Smartphone geht es am einfachsten. Die Formel ist sehr einfach: 3-5 Mal aufnehmen, nach Fehlern, die sich wiederholen, suchen. Fehler beseitigen und nochmal aufnehmen, um zu überprüfen, ob man richtig übt.


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